Ich hatte in der Vergangenheit viele Situationen, an denen Zweifel, Sorgen und Ängste meinen Tag dominierten.

Es gab kaum eine Tätigkeit, in der ich nicht etwas anzweifelte oder mir Sorgen machte. Jedes Mal, wenn ich etwas umsetzen wollte, war da auch dieses komische Gefühl der Unsicherheit. Und ich war selbst schuld daran.

Jeden Tag tat ich bestimme Dinge, die meine Zweifel, Sorgen und Ängste verstärkten. Falls sich bei dir auch immer wieder Zweifel, Sorgen und Ängste breit machen, machst du garantiert die gleichen Dinge, wie ich damals.

Hier sind drei Möglichkeiten für dich, mit denen du erkennst, ob du selbst schuld daran bist und was du tun kannst, damit sie ihre Kraft verlieren.

Zweifel Sorgen und Ängste

Möglichkeit #1: Achte darauf, was du täglich in deinen Kopf lässt

Womit fütterst du deinen Kopf?

Mit Nachrichten und Social Media oder mit Büchern und Podcasts? Das eine verstärkt Angst und das andere begünstigt Mut.

Der Input bestimmt den Output. Zu Beginn meiner Selbstständigkeit besaß ich einen Fernseher und begann mich täglich auf Social Media herumzutreiben, um zu verstehen, wie es funktioniert. Morgens und abends lief die Röhre und tagsüber prasselten unkontrollierte Beiträge auf mich ein. Durch die Herausforderungen der Selbstständigkeit und den täglichen Input kam ich an einen Punkt, an dem ich mich wie gelähmt fühlte. Ich war komplett überfordert. Das war der Zeitpunkt, an dem ich meinen Fernseher mit Büchern ersetzte und meinen Social Media Feed mit Podcasts.

Statt täglichen Horrormeldungen bekam ich inspirierende Inhalte und ich konnte selbst darüber bestimmen, was ich in meinen Kopf ließ. Das war die Wende und ich begann schnellere und mutigere Entscheidungen zu treffen. Zweifel, Sorgen und Ängste waren zwar nicht verschwunden, aber hatten nicht mehr im Ansatz so viel Kraft, wie vor dem Wechsel.

Du bist verantwortlich dafür, was du in deinen Kopf lässt und wenn du mit dem Output unzufrieden bist, ändere den Input.

Möglichkeit #2: Achte darauf, mit wem du dich täglich umgibst

Umgibst du dich mit Enten?

Enten plappern die ganze Zeit, sind ängstlich, suchen die Schuld immer im Außen und befinden sich permanent in der Opferrolle. Umgibst du dich ausschließlich mit Enten, bist du wahrscheinlich selbst eine oder stark gefährdet, eine zu werden.

Als ich meinen Fernseher mit Büchern ersetzte, las ich das erste Mal über Enten und Adler. Es war eine bittere Pille, denn ich war eine Ente und umgab mich mit welchen. Zum Glück war ich bereits fähig, mutigere Entscheidungen zu treffen und suchte den Kontakt zu Adlern. Damit sie mich in ihr Umfeld ließen, musste ich selbst mehr wie ein Adler sein. Und je mehr du selbst zum Adler wirst, umso mehr ziehst du an.

Die Transformation zum Adler ist unkomfortabel und bringt Wachstumsschmerzen mit sich, aber es ist der schnellste Weg Enten loszuwerden. Enten suchen das Weite, wenn ein Adler anwesend ist, weil sie sich in seiner Umgebung Zweifel, Sorgen und Ängste fühlen. Ein Adler zeigt der Ente, was sie sein könnte und nicht jede Ente will das.

Die Transformation zum Adler ist unbequem, aber dafür gehst du danach selbstbestimmt deinen Weg als Mann und ziehst andere Adler an deine Seite.

Möglichkeit #3: Achte darauf, welche Geschichten du dir täglich erzählst

Wie hoch ist die Qualität deiner Selbstgespräche?

Du unterhältst dich den ganzen Tag mit dir. Und sobald du einmal bewusst zuhörst, wirst du überraschst sein, was du zu hören bekommst.

Wir sind gut darin, uns limitierende Geschichten zu erzählen, die unsere Zweifel, Sorgen und Ängste verstärken. Als ich das erste Mal darauf hingewiesen wurde, mir selbst bewusst zuzuhören, war ich schockiert. Ich erzählte mir Geschichten, die ich mir bereits als Kind erzählte und die nichts mit der Realität zu tun hatten. Jeder von uns hat begrenzende Glaubenssätze und mit unseren Selbstgesprächen beweisen wir uns, dass unsere Glaubenssätze wahr sind (obwohl sie es nicht sind). Der beste Weg, um die Qualität deiner Selbstgespräche zu erhöhen, ist diese alten Glaubenssätze aufzulösen und dir neue bestärkende Geschichten zu erzählen.

Achte ab heute täglich auf die kleine Stimme im Kopf, die sich mit dir unterhält. Du wirst staunen, wie viel Bullshit dabei ist und wie fies diese kleine Stimme sein kann. Du bist der, der dir deine Geschichten erzählt – achte auf ihre Qualität.

Am Ende sind deine Selbstgespräche auch ein guter Hinweis darauf, was du täglich in deinen Kopf lässt und wie dein Umfeld gerade aussieht.

Nimm sie bewusst wahr und dann haben Zweifel, Sorgen und Ängste bald keine Chance mehr bei dir.


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