Nach der Schule beginnt der Ernst des Lebens, heißt es.

Es stimmt, denn die Schule bereitet dich nicht auf das Leben vor. Zumindest dann nicht, wenn du Werte von Freiheit und persönlichem Wachstum leben möchtest. Als fremdgesteuerte Arbeiterbiene kommst du durch. 

Falls du jedoch kein Rädchen im System sein möchtest, für das du in der Schulzeit vorbereitet wurdest, ist Neulernen angesagt. Dann musst du die limitierenden Programmierungen aus der Schulzeit überschreiben.

Hier sind die fünf hartnäckigsten Programmierungen, die du so schnell wie möglich loswerden darfst.

Programmierungen aus der Schulzeit

#1 Passivität

Es gibt viel weniger introvertierte Menschen als wir glauben.

Den meisten wurde es antrainiert. Zurückhaltung ist keine Tugend, wenn du frei nach deinen eigenen Vorstellungen leben möchtest. Persönliches Wachstum und Weiterentwicklung ist eine Holschuld, um die du dich selbst kümmern musst.

Zeig dich, werde aktiv und gehe kontrollierte Risiken ein, um erfolgreich dein eigenes Ding zu machen.

#2 Auf Erlaubnis warten

Hör auf den Finger zu heben und fang einfach an.

Niemand wird dir eine Erlaubnis geben, damit du deinen eigenen Weg gehst.

Du bist der Einzige, der dir diese Erlaubnis erteilen kann (oder entziehen).

Akzeptiere die unbequeme Wahrheit, dass es niemanden interessiert, was du für dich tust, sondern nur, was du für sie tun kannst. Sobald du anfängst deinen eigenen Weg zu gehen, auf den du so nicht programmiert wurdest, wird es einsam.

Und das ist eine gute Nachricht, weil du dein Leben und die Richtung, in die es gehen soll, komplett selbst in der Hand hast.

#3 Sich der Autorität beugen

Trau dich anzuecken und stehe für deine Werte ein.

Viele Männer haben so viel Angst. Sie könnten ja etwas falsch machen und dafür einen Eintrag ins Klassenbuch bekommen. Diese Programmierung aus der Schulzeit sitzt tief, was die letzten Jahre eindrucksvoll gezeigt haben. 

Geh mal davon aus, dass sich Freiheit und Selbstbestimmtheit nicht mit Autorität verträgt.

Wenn du frei und selbstbestimmt leben möchtest, wirst du auch mal anecken müssen. Und ja, das fühlt sich anfangs komisch an. Du wirst jedoch feststellen, dass am Ende viel weniger passierst als du glaubst.

Die meisten Autoritäten, die im Leben auf dich warten, bellen nur, aber beißen nicht. Sie verlassen sich einfach darauf, dass du ein braver Junge bist, der in der Schulzeit immer schön aufgepasst hat. 

Ein braver Junge, der macht, was er gesagt bekommt. Der vor seinen Klassenkameraden immer gut dastehen möchte. Und in 90 Prozent der Fälle liegen sie damit richtig.

Ständig Konflikten aus dem Weg zu gehen, damit alles schön harmonisch ist, sorgt übrigens auch dazu, dass es in deinen Beziehungen nicht läuft.

Falls dir dieser Punkt schwerfällt, checke dein freies Testosteron im Körper.

#4 Nur für den Test zu lernen

Hör auf Bücher zu lesen, um Bücher zu lesen.

Hör auf Videos zu schauen, um Videos zu schauen.

Fang an Wissen anzuwenden. 

Lernen ohne Anwendung ist Lebenszeit verschwendet.

Und ja, das darfst du neu lernen. Ich der Schule hast du dich am Abend vorher hingesetzt und gelernt, nur um nach dem Test wieder alles zu vergessen.

Neu Gelerntes anzuwenden, ist die ultimative Abkürzung zum Erfolg. Du entwickelst dich vom Theoretiker zum Praktiker. Du wirst zum Umsetzer, weil du nicht mehr nur darüber sprichst, was du alles weißt, sondern zeigst, was du alles kannst.

#5 Nur das Minimum zu tun, um durchzukommen

Das echte Leben belohnt kein Mittelmaß.

Hebe deine Standards und gehe die Extrameile. Vor allem, wenn du dein eigenes Ding machst.

Es geht hier nicht um Perfektionismus. Es geht um eigenen Anspruch.

Die drei wichtigsten Lebensbereiche, in denen du Mittelmaß unbedingt vermeiden musst:

  1. Körperliche Leistungsfähigkeit und Gesundheit
  2. Partnerschaft und Beziehungen
  3. Business und Finanzen

An dieser Stelle habe ich eine Frage für dich.

Wie viel hast du über diese drei Lebensbereiche in der Schule gelernt?

Diese Frage hat mir final gezeigt, dass es die richtige Entscheidung war, mich den Programmierungen aus der Schulzeit zu stellen. Ich hoffe, dir geht es genauso.


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