Viele Männer stecken in der Opferrolle.

Sie fühlen sich überfordert und hilflos, weil täglich neue Herausforderungen auf sie einprasseln.

Am liebsten würden sie einfach alles hinschmeißen.

Die wenigsten von ihnen wissen, dass ihre Opfer-Mentalität die meisten ihrer Probleme verursacht.

Ihnen ist überhaupt nicht bewusst, dass sie in einer Opferrolle feststecken.

Das macht ihnen das Leben auch so schwer, denn tief im Inneren spüren sie, dass sie etwas ändern müssten.

Aber viele wissen nicht wie….

Die meisten Männer, die versuchen etwas an ihrer Situation zu verändern, drehen sich immer nur im Kreis.

Sie gehen nie direkt zur Ursache, weil sie nicht wissen, was die eigentliche Ursache ist.

Diejenigen, die in der Opferrolle feststecken, leiden besonders, weil…

… sie sich ständig mit Männern vergleichen, die ihr Leben scheinbar mühelos auf die Reihe bekommen.

Diese Männer besitzen Dinge, die sie auch gerne hätten.

Finanziellen Erfolg und Erfüllung im Business, mit aufregenden Reisen und echtem Einfluss in dieser Welt. 

Einen leistungsfähigen und trainierten Körper, der tägliche Herausforderungen locker wegsteckt, gut aussieht und genug Energie für den gesamten Tag liefert.

Harmonische Beziehungen und Freundschaften auf Augenhöhe, mit ekstatischen Erfahrungen und tiefen Gesprächen.

Ihre Aufmerksamkeit ist die ganze Zeit auf den Dingen, die sie scheinbar nicht haben können.

Als hätte sich die ganze Welt gegen sie verschworen und jeder Tag ist ein neuer Kampf, ums überleben.

Und dadurch steigt…

… die Frustration, es schlicht und einfach nicht hinzubekommen.

… die Angst, etwas zu verändern und noch tiefer abzurutschen.

… der innere Widerstand, etwas Neues zu versuchen.

Möglicherweise findest du dich hier irgendwo wieder oder hast bereits ähnliche Erfahrungen gemacht.

Die Chancen stehen hoch, dass auch du in dem einen oder anderen Lebensbereich eine Opferrolle spielst.

Aber ich habe eine gute Nachricht für dich.

Eine Opferrolle ist nichts Endgültiges.

Jedoch du brauchst eine bewusste Entscheidung, wenn du etwas verändern möchtest.

Hier sind zwei Punkte, die dir klar sein müssen, wenn du deine Opfer-Mentalität hinter dir lassen möchtest.

Opferrolle

#1 Du hast etwas von deiner Opferrolle

Wir tun in unserem Leben nichts ohne Grund.

Wir haben etwas von den Dingen, die wir tun. 

Und wir haben auch etwas davon, wenn wir Dinge nicht tun.

Du wünschst dir mehr Umsatz im Business, aber drückst dich davor Interessenten dein Angebot vorzustellen, weil du Angst davor hast, dass dich jemand dafür ablehnen könnte?

Dein Zögern und Aufschieben schützt dich vor dieser Ablehnung.

Du möchtest einen austrainierten Körper, aber drückst dich davor dein Training anzugehen, weil du gerade keine Motivation verspürst, um etwas an deiner körperlichen Situation zu ändern.

Dein Zögern und Aufschieben schützt dich davor, dass es unbequem oder anstrengend wird. 

Du möchtest eine harmonische Beziehung, aber drückst dich davor den Standpunkt deiner Partnerin zu verstehen oder richtig zuzuhören, weil du weiterhin im Recht sein möchtest.

Dein Zögern und Aufschieben schützt dich davor, nicht ins Unrecht gesetzt zu werden.

Alle unsere Handlungen haben Konsequenzen.

Oft nehmen wir kleine Konsequenzen in Kauf, um nichts ändern zu müssen.

Ein bisschen Geld ist ja noch auf dem Geschäftskonto. Da vermeide ich die Angst vor Ablehnung lieber noch ein wenig und biete mein Angebot irgendwann später an.

Es zieht ja nur ein bisschen im unteren Rücken und ich bin immer noch fitter als der Typ im Büro. Da bleibe ich lieber noch ein wenig in der Komfortzone und starte das Training irgendwann nächste Woche.

Sie wird schon einsehen, dass ich recht habe und sich wieder beruhigen. Da halte ich die Spannung lieber noch ein wenig länger aus, kann mein Nice Guy Syndrom voll ausleben und hoffe, dass es irgendwann harmonischer wird.

Die meisten Männer verändern erst dann etwas in ihrem Leben, wenn ein richtiger Hammer kommt.

Wenn so viele kleine Konsequenzen zusammenkommen, dass es kracht oder etwas zusammenbricht.

Um das zu vermeiden, solltest du dich fragen, warum du bestimmte Dinge tust und warum du bestimmte Dinge nicht tust. 

Frag dich zum Beispiel, ob du dich von einer wichtigen Aufgabe ablenkst und so das Gefühl von Anstrengung vermeiden kannst, wenn du das nächste Mal am Smartphone hängst.

Bereite dich auf viele Aha-Momente vor.

#2 Du musst 100 Prozent verantwortlich SEIN

Lies genau…

Ich habe nicht geschrieben, du musst Verantwortung übernehmen. 

Das ist der Ratschlag, den jeder für dich hat.

„Übernimm endlich Verantwortung für dein Leben!“

Und dann wird alles gut?

Nicht wirklich. 

Denn wenn es wirklich funktionieren würde, wärst du längst raus aus der Opferrolle.

Nur Opfer wollen Verantwortung übernehmen. 

Sie denken, es ist irgendwas im Außen.

Und damit drehen sie sich weiter im Kreis.

Es hat eine Weile gedauert, bis ich das hier kapiert habe.

Also lass es ruhig ein wenig sacken…

Das wird eine völlig neue Erfahrung für dich, wenn du für alles in deinem Leben verantwortlich bist.

Alle Situationen in deinem Leben hast du mitverursacht.

Also sei auch verantwortlich dafür.

Deine Kunden machen nicht, was du ihnen sagst?

Wie klar hast du kommuniziert, was du von ihnen erwartest? Ist dein Angebot verständlich und einfach genug, dass deine Kunden es verstehen können? 

Was hast du hier mitverursacht?

Diese Frage darfst du dir in jeder Situation stellen.

Deine Partnerin hat schlechte Laune?

Du zerrst dir einen Muskel?

Dir fährt jemand ins Auto?

Frag dich, was dein Anteil an diesen Situationen ist.

Opfer sind diejenigen, die glauben, dass ihnen das Leben und die Dinge einfach so passieren.

Natürlich können Menschen Opfer von Vergewaltigungen, Gewaltverbrechen und ähnlichen Dingen sein, aber um diese Opfersituationen geht es an dieser Stelle nicht.

Es geht um Opfer, die den Standpunkt einnehmen, dass die Dinge „außerhalb ihrer Kontrolle“ liegen, sie die Guten sind und unerwünschte Ergebnisse niemals ihre Schuld waren.

Opfer nehmen die Welt als etwas wahr, gegen das sie ankämpfen müssen.

Verabschiede dich davon, das Opfer zu sein, dem „das passiert ist“.

Sei ab sofort zu 100 Prozent verantwortlich, zu beurteilen, warum es passiert ist, welche Rolle du dabei gespielt hast, was du lernst und was du dadurch beim nächsten Mal anders machen kannst.

Opferrolle

Das Leben ohne Opfer-Mentalität

Sobald du die Opferrolle hinter dir gelassen hast, wirst du auch eine Veränderung in deinem Umfeld feststellen.

Verantwortungsvolle Menschen strahlen etwas aus. 

Und du wirst dich mit der Zeit mächtiger, freier, ehrlicher, klarer und gelassener fühlen als jemals zuvor.

Denn das Gegenteil der Opferrolle ist die Schöpferrolle.

Schöpfer sind Verursacher.

Sie kreieren Dinge.

Für sich und für Andere. 

Falls du dir etwas in deinem Leben wünschst, es jedoch noch nicht hast, ist das hier der Schlüssel, es zu bekommen.

Du weißt einfach, dass du als Schöpfer alles schaffen kannst.

Bleibe achtsam

Achte darauf, wie es läuft, wenn du die zwei Punkte aus diesem Artikel umsetzt.

Sobald du dich dabei erwischst, wie du andere für etwas beschuldigst, dich machtlos fühlst, defensiv agierst, hoffnungslos bist oder dich in Ausreden verstrickst, bist die wieder in der Opferrolle.

In der Schöpferrolle zu sein, bedeutet nicht, dass du nie wieder für die Opferrolle anfällig bist.

Zu einhundert Prozent verantwortlich zu sein, ist eine tägliche Entscheidung.

Solltest du feststellen, dass du immer wieder in die Opferrolle zurückfällst, hol dir Unterstützung. 

Im PaPoRe Coaching widmen wir uns allein der Opferrolle eine gesamte Woche, um sicherzustellen, dass der Wechsel vom Opfer zum Schöpfer gelingt. 

Falls du Infos möchtest, wenn das Coaching in die nächste Runde geht, kannst du dich auf der folgenden Seite eintragen: Über Male Potential

Denn das ist alles, worum es mir bei Male Potential geht. Männer aus der orientierungslosen Opferrolle in die selbstbestimmte Schöpferrolle zu bringen.


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